Leben mit Silber

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Einladung zu Taufe - Silbergeschenke für Kind & Eltern

Wir werden Urgroßeltern (..wie so die Zeit vergeht). Während wir uns mit Gelassenheit freuen und das junge Paar ganz entspannt mit dem Ereignis umgeht, ist die Großmutter in spe völlig aus dem Häuschen. Kein Tag vergeht, an dem sich nicht Pakete mit Bestellungen vor der Tür stapeln und die Mutter der zukünftigen Mama, voll bepackt und mit zufriedener Miene von ihren Einkaufstouren zurückkehrt. Für die Erstausstattung und darüber hinaus – vom Strampler bis zum Schnuller, von elektrischer Babyschaukel mit Musik (kein Witz, das gibt es wirklich) bis hin zum Sportwagen und Riesenteddy – ist rundum gesorgt. Uns obliegen nun die kleinen silbernen Geschenke von bleibendem Wert und – so der Wunsch der Enkelin an uns – eine stilvolle Einladung zur Taufe, mit glänzendem Drum und Dran. Das war dann auch die „Geburt" der Idee für den neuen Magazinbeitrag „Leben mit Silber", die „Einladung zur Taufe".
Katzenrassel-MagazinZur Taufe gehören die Taufgeschenke , die für Verwandtschaft, Paten und Freunde, immer eine Herausforderung sind. Soll es das Kind erfreuen oder eher die Eltern glücklich machen? Am besten beides! Wir machen es ihnen leicht, mit schönem, alten Silber für Kind und! Eltern: Auf Platz 1 der beliebtesten Geschenke stehen wohl die Taufbecher. Es gibt sie in vielen Varianten, von glatt über verziert bis hin zu vergoldet. Sie sind bis maximal 8 cm hoch und sollten für die kleine „Patscherln" einen bequemen Henkel haben. Da sie gerne mit Monogramm oder Namen des neuen Besitzers versehen werden möchten, geben wir uns besonders große Mühe die wenigen zu finden, die noch nicht, obwohl antik, graviert sind. Auf dem Gabentisch stehen drei englische Christening Mugs aus London 1832 und 1897 und der Viktorianische Becher mit den drei Kugelfüßen aus Sheffield 1873, sowie ein ganz zierlicher Jugendstilbecher aus Pforzheim um 1910. Im Warenangebot zeigen wir zudem einen vergoldeten Taufbecher aus Berlin um 1870 mit dem selten hohen Silberfeingehalt von 14 Lot. Alle unsere Freunde, die selber einen Silberbecher zur Taufe bekamen, besitzen und benutzen ihn auch noch heute. So macht ein Taufgeschenk Sinn und lange Freude. Auch ein Babylöffel (für Brei oder Medizin) und für etwas später das erste Silberbesteck ist ein willkommenes Taufgeschenk – früh übt sich, was einmal ein Silberfan werden soll. Wir haben zur Auswahl: Ein "modernes" Besteck aus Deutschland der 60er Jahre, eines aus der Schweiz um 1930, ein mit Hund und Katze verziertes aus den USA um 1920 und hier zu sehen, ein edles Art Deco Besteck mit Löffel und Breischieber von Georg Jensen, Dänemark. Ein perfektes Geschenk sind Babyrasseln. Allerdings sind diese, wenn sie aus dem 18. Jahrhundert oder AnfangEngel2 des 19. Jahrhunderts stammen, oft sehr teuer. Das liegt zum einen daran, dass es nur wenige aus dieser Zeit gibt, die die Spielfreude ihrer Vorbesitzer weitgehend unbeschadet überlebt haben und zum anderen, dass diese kleinen, selten Objekte auch das Sammlerherz der "Großen"  höher schlagen lassen. Nicht selten – das weiß ich aus Kundenbriefen - war es die erste Kinderrassel zur Taufe, die der Beginn einer großen Sammelleidenschaft werden sollte. Die Kugelrassel mit den vier Glöckchen und der Pfeife ist so ein sammelwürdiges Teil. Sie stammt aus Süddeutschland um 1780, macht aber auch heute dem Baby noch Spaß. Ungewöhnlich groß und damit auch  recht selten ist die „Katzenrassel" aus Birmingham von 1909. Der dicke Kater, der so schön scheppert, ist für sich allein schon 6 cm hoch. Zusammen mit dem Perlmuttgriff und dem Elfenbeinring misst sie stattliche 17 cm. Meine Mutter bekam zu meiner Taufe eine große Silberdose geschenkt. Darin verwahrte sie liebevoll „Babykram" – eine Locke, den ersten Zahn, die Taufschühchen, IMG 0206-Delphinden Brief meiner Großmutter an mich zu meiner Geburt und vieles mehr. Zu meinem 16. Geburtstag bekam ich dann diese Silberdose samt Inhalt - das schönste Geschenk, das ich mir vorstellen konnte. Seit dem sind Silberdosen mein persönlich bevorzugtes Geschenk zu einer Taufe. Die Silberdose hier, mit schöner Früchtedekoration und perfekt erhaltener Innenvergoldung, stammt aus München um 1910 und ist eine meisterliche Handarbeit aus der renommierten Silberschmiede Hestermann & Ernst. Ein Geschenk fürs Leben, zur Freude der Eltern und später, wenn es die Eltern denn hergeben, auch der (erwachsenen) Kinder, ist ein ausgefallener Silber-Rahmen. Zum Beispiel ein großer und edler Art Deco Rahmen, wie er auf unserem Tisch steht, ein kleiner dreifacher Herzrahmen für Mutter, Vater, Kind oder ein zusammenklappbarer Reiserahmen. Mein Favorit wäre der Herz-Rahmen aus London von 1898. Umgeben von vielen, verschiedenen Engelsköpfen wäre er , im wahrsten Sinne des Wortes, der richtige Rahmen für das eigene Engelchen.

Vergessen wir vor lauter schönen Silber-Geschenken nicht ganz den Blick auf den Tauftisch selbst. Die große Tafel für das Festessen wird zur gegebenen Zeit im Innenhof gedeckt werden – natürlich auch mit ganz viel Silber. Hier und jetzt gibt es erst mal ein Glas Champagner, um auf das neue Familienmitglied anzustoßen. Das Galerietablett für die Gläser stammt aus Venedig des frühen 19. Jahrhunderts, die prächtige Torte ist so groß, dass sie auf keine Platte passte, sondern "nur" auf einem runden Silbertablett genügend Platz fand. Das schwere, handgeschmiedete Tablett wurde 1840 in Paris gefertigt, seine Handhaben zeigen neben floralen Elementen, spielende Delphine, die als Sinnbild für Liebe, aber auch Schönheit, Intelligenz und Stärke gelten. Alles, was auch wir dem neuen, kleinen Erdenbürger wünschen.

HERZLICH WILLKOMMEN!

 

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