Leben mit Silber

Privatsekretaer

Privatsekretär - Silber auf Schreibtischen

Es gibt kaum privateres, als den persönlichen Schreibtisch. Rückzugsort, Denkstätte oder Arbeitsplatz. Der Schreibtisch ist unser Heiligtum, Refugium für kreative Ideen, schöne Erinnerungen, motiviertes Schaffen und manches zu Papier gebrachte Geheimnis. So gibt es auch nichts Individuelleres als die Gestaltung einerseits und andererseits den „Zustand" des Schreibtisches. Schreibtische berühmter Frauen und Männer füllen Bücher. Thomas Mann schrieb unter den Augen einer Buddha-Statue, Charles Darwin balancierte ein Tablett auf den Knien, neben Sidonie-Gabrielle Colette´s Schreibmaschine lag immer ihre Katze, auf Kaiser Wilhelms I Privatsekretär standen jede Menge prächtige Rahmen und Hundefiguren aus Porzellan und Bronze, Peter Handke schrieb an einem einfachen, leeren Holztischchen. Die Psychologen glauben vom Schreibtisch Rückschlüsse auf den Charakter des Benutzers ziehen zu können. Nach dem Motto: Zeige mir Deinen Schreibtisch ..... Bei uns hier endet der Satz allerdings mit....und ich sage Dir, ob Du Silber liebst. Albert Einstein, der bekanntlich eher zu den kreativ chaotischen Schreitischbesitzern gehörte, sagte zu diesem Thema einmal: „Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt." Ob die einen ihre Ordnung im Chaos finden – wie zum Beispiel mein Mann oder wie ich aufgeräumte Übersicht bevorzugen, ist doch eigentlich nebensächlich. Hauptsache es steht Silber auf dem Schreibtisch. Ob ein ganzes Ensemble – von Federschale über Tintenfass bis zum Petschaft oder nur das eine oder andere kostbare Stück - ein schöner Brieföffner, ein alter Silberrahmen oder ein ausgefallener Briefbeschwerer, ist eine Frage des Geschmacks des Besitzer und dem Ort und Verwendungszweck des Schreibtisches. Wir haben hier für Sie drei unterschiedliche Schreibtische mit Silber gestaltet:


Der elegante Schreibtisch

Elegant

Ein antiker Sekretär mit Schubladen und Geheimfächern ist das passende Ambiente für unsere kostbaren Schreibtischutensilien aus Schildpatt und Silber. Als besonderer Blickfang steht hier der Briefständer aus London von 1902. In dieser Größe und in perfekter Erhaltung ist so eine englische Letterbox eine Rarität. Die kunstvoll geschlungenen Verzierungen aus dicken Silberbändern rahmen die Letterbox an allen vier Seiten ein und sind, wie in England vorgeschrieben, jedes einzeln mit der vollen Markenserie punziert. Nicht minder selten und ausgefallen ist das frühe Viktorianische Paar Schildpattleuchter aus London 1889 - ebenfalls in tadellosem Zustand. Der kleine Schildpattkalender mit seinem silbernen Windhund und der bezaubernde Rahmen stammen von John Collard Vickery, einem der exklusivsten Händler für luxuriöse Gold-und Silberwaren, Uhren, edle Schildpatt- und Lederaccessoires in England. 1890 gegründet und in London in der Regent Street mit einem berühmten Laden ansässig, war Vickery nicht nur Hoflieferant des englischen Königshauses, sondern verkaufte seine außergewöhnlichen und qualitätsvollen Stücke auch an Könige und den Hochadel in ganz Europa. Den Rahmen in eleganter Bogenform schmücken Silberintarsien in Form eines Blumenkorbes und die seltenen Motive von Mandolinen, Notenblättern und Singvögeln. Mitte 18. Jahrhundert ist die Federschale datiert. Sie wurde von einem Schweizer Silberschmied in Graubünden gefertigt. Die zwei Auflagen, des ursprünglichen Tabletts für eine Lichtputzschere sind genau richtig für einen edlen Schreibstift oder das „Meisterstück". Wer gemäß der chinesischen Weisheit „ Tee erleuchtet den Verstand und schärft die Sinne....", zum Lesen und Schreiben eine Tasse Tee liebt, gefällt sicher in diesem Umfeld die "Ein-Personen-Teekanne" aus Amsterdam von 1815. Wer an diesem Schreibtisch sitzt schreibt seine persönliche Korrespondenz noch oder wieder mit der Hand, hat Freude an historischem Schreibgerät und seltenen Kostbarkeiten vergangener Tage.


Der romantische Schreibtisch

Romantisch-quer

Verspielt und feminin präsentiert sich dieser Schreibtisch. Er ist mehr Rückzugsort als Arbeitsplatz, mehr Wohnung bereichernd als Büro tauglich. Hier schreibt man - oder besser schreibt sie Tagebuch und feine Grußkarten auf Büttenpapier. Er ist ein kleines Kunstwerk für sich, ein romantischer Gruß aus der Jugendstilzeit. Mittelpunkt ist die neunteilige Schreibtischgarnitur aus Deutschland im üppig floralen Jugendstildekor. Federschale, Tintenfass, Federhalter, Tintenabstreifer, Löschwiege Handleuchter, Steichholzhalter, Schere und Petschaft - allesamt ziert in hübschen Varianten das Motiv der Iris, die auch als Schwertlilie bekannt ist. Dazu passt der hohe, schlanke Rahmen mit Maiglöckchen-Dekor (neben der Iris, eine der Lieblingsblumen des Jugendstils) aus Birmingham von 1909. Wer manchmal, wenn Stress und Hektik überhand nehmen, sich in die Zeit der Dame auf dem Bild zurück wünscht, hat hier seinen Traumschreibtisch gefunden.


Der "moderne" Schreibtisch

Klassisch

Man(n) arbeitet zu Hause oder kann ein eigenes Büro in der Firma „bewohnen". Computer und Smartphone sind selbstverständliche Mitarbeiter. Auf Stil, edles Arbeitszubehör und ein paar ganz private Gegenstände wird aber auch hier keineswegs verzichtet. Der große Silberrahmen ist alles andere als alltäglich. Auf dem sonst schlichten Rahmen aus den USA um 1910 liegt ein plastisch ausgearbeiteter Windhund, ein Greyhound – nicht nur für Hundebesitzer ein Highlight. Tierisch schön ist auch der amerikanische Briefbeschwerer aus den 20er Jahren, der auf einer schwarzen Marmorplatte und einer schweren BulldoggeSilbermontierung einen fein geschnitzten Bulldoggen-Kopf zeigt. Der perfekte „Wachhund" für „ Finger weg von meinem Schreibtisch". Etwas ganz Besonderes ist das seltene Leseglas aus Silber und Rochenhaut. Es wurde in 1925 gefertigt und kommt von der Londoner Firma Asprey. Das große Tintenfass aus getöntem Kristall mit schöner Silbermontierung wiegt 1,4 Kilo und kann, neben dem rein dekorativen Aspekt auch wunderbar als Briebeschwerer eingesetzt werden. Das Gleiche gilt übrigens auch für Löscher, die darüber hinaus aber auch nach wie vor sehr nützlich sind, schreibt oder unterschreibt man mit Füller oder Tintenstift. Für Stifte und den Brieföffner – hier ein Modell von Georg Jensen- dient ein schlanker Silberbecher als Köcher und wem im Dunst einer guten Zigarre die kreativsten Gedanken kommen, wird sich vielleicht für den Art Deco Zigarrenascher mit Zigarrenschneider oder das Naturkroko-Zigarrenetui mit Silbermanschette aus London 1906 begeistern. Was Sie auch arbeiten- umgeben von schönen Silber-Schreibtischaccessoires –ist es bestimmt kein „business as usual".

 

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