Leben mit Silber

Schoene-Paare

Schöne Paare - Silber mal Zwei


„Ein schönes Paar!" – sagt man und meint: Hier passen Zwei ganz wunderbar zusammen. Dieses perfekte Doppel finden wir immer wieder auch beim Silber: Als zwei sich gleichende Stücke, sich ergänzende oder bedingende Teile, als Pärchen, als Pendant – oder einfach auch nur, weil zwei Menschen zwei gleiche Exemplare wollen oderPaar-Leuchter-Nuernberg-life-Kopie brauchen. Fangen wir mit den Leuchter-Paaren an. Hier im Bild  Close-up und "Lifebild" von einem Paar Empireleuchter aus Nürnberg um 1820 mit ägyptischen Doppelköpfen. Wichtigster Bestandteil klassischer Einrichtungen, allen voran in England, ist die Symmetrie, die Anordnung von (Kunst-)Gegenständen links und rechts um einen Mittelpunkt. So geben Leuchter-Paare nicht nur langen Esstischen Format, sondern entsprechen auch auf Kaminsimsen, Anrichten und Kommoden um ein Tablett, eine Skulptur oder ein Bild gruppiert, dem Gedanken der Symmetrie aufs Schönste. Dies gilt auch für unsere Pariser Cachepots aus der Jugendstilzeit. Die beiden, zehn Zentimeter hohen, vergoldeten Übertöpfe geben aber auch direkt neben einander gestellt auf einem Tisch oder einer Fensterbank ein entzückendes Bild. Zwei Einsätze aus vergoldetem Messing schützen die Silbertöpfe vor „Wasserschäden". Auf einer großen Tafel, gehören neben dem Paar Leuchter, eigentlich schöner und praktischer Weise ein Paar Salieren (können bei vielen Gästen auch gerne mehr sein), hier ein Paar aus Wien 1825 in klassischer Schiffchenform von dem berühmten Wiener Silberschmied Christian Sander senior. Für das Heute wieder gerne verwendete Fleur de Sel, dass es in mittlerweile in vielen verschiedenen Geschmacks- und damit auch Farbvarianten gibt, haben so ein Salierendoppel einen dekorativer Vorteil. Ein Glasflakon mit Silber aus dem 18. Jahrhundert, unversehrt und in bester Erhaltung ist selten und kostbar, das Paar davon in gleicher Qualität um ein Vielfaches. Wir haben so ein besonderes Paar gefunden. Die großen Kristallflakons mit Steinelschliff wurden in Nürnberg 1767/69 von dem Silberschmied Johann Michael Drechsel mit aufwändigen Silbermanschetten und fein gestalteten Silberstöpseln versehen. Wir sind stolz auf dieses einmalige Paar!

Paar-Rokokokannen-Augsburg-Bild

Zur gleichen Zeit, in den Jahren 1769/73 entstanden in Augsburg die prächtigen Rokokokannen von dem Meister Jakob Wilhelm Kolb, der neben Johann Georg Kloss, der wohl berühmteste Augsburger Kannenmacher seiner Zeit war. Sie zeigen die bekannte Augsburger Kannenform, die in der Barockzeit ab circa 1730 zu finden ist: Birnenförmig und fassoniert auf einem Standring. Der Ausguss ist kurz und hoch angesstzt und mit einem Deckelchen verschlossen, der haubenförmige Scharnierdeckel ist seitlich angebracht und ist mit einem Heber versehen, der elegante Volutenhenkel wurde aus Ebenholz geschnitzt. Die Züge der Augsburger Barockkannen in der 1. Hälfte des 18. Jahrhundert sind gerade (Sie erinnern sich vielleicht an den Artikel zu unseren barocken Augsburger Teekannen vom letzten Mal) und werden dann im Übergang zur Rokokozeit in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, wie hier zu sehen, schwungvoll gedreht. Das Gemälde von Januarius Zick von 1776 „Bildnis der Familie Remy in Bendorf" zeigt die Familie mit Gästen an der Kaffeetafel mit ebensolchen Kannen. Die große Kanne für den Kaffee, konnte Mittels des abschraubbaren Deckelknaufes zur Schokoladenkanne werden. Im Loch des Deckels steckte dann der obligatorische Schokolandenquirl. Die dazugehörige kleine Kanne war damals immer eine Heißmilchkanne. Auch hier ist das Besondere das Paar. Im Laufe der Zeit wurden diese Paare oft auseinandergerissen oder es ging ein Part kaputt oder verloren. Später tauchte im Antiquitätenhandel hier mal die Kaffeekanne dort die Milchkanne auf, die meist einzeln als Mokkakanne angeboten wurde/wird. Nur noch selten trifft man, wiePaar-Streuer-Holland-detail2-Kopie jetzt in der Silbersuite, auf das zusammengehörige Doppel. Ein Pärchen ganz anderer Art und im wahrsten Sinne des Wortes ein echtes Paar, sind die Streuer aus Belgien um 1890. Mädchen und Junge, „gekleidet" in der typischer Tracht aus Flandern, die Köpfe sind abnehmbar und aus Haube und Mütze rieselt Salz und Pfeffer - entzückend, selten und als Paar gesucht. Die Silbertassen waren zu Ihrer Produktionszeit um 1930 sicherlich nicht nur zu Zweit. Nun, anscheinend haben nur diese hier als Paar „überlebt" und sind für zwei Mokka- oder wie man heute wohl besser sagt Espressogenießer, die auch hier nicht auf Silber verzichten möchten, das perfekte Doppel. Die beiden Mokkalöffel gehören selbstverständlich dazu. Hier und in unserem Warenangebot in „neu eingestellt" haben wir uns diesmal ganz auf „schöne Paare" konzentriert: So finden Sie hier zum Beispiel ein Art Deco Becherpaar aus Paris um 1930 von Jean Puiforcat, gleiches Aussehen, verschiedene Größen, genau so wie die beiden Whiskykännchen aus England, sogenannte Whisky Tots in zwei verschiedenen Maßen, ein Paar viktorianische Serviettenringe, die noch ohne Monogramm, gleich Eheringen in einer noblen Box liegen und bestimmt ein wunderbares Geschenk für den Partner und für Zwei, die es werden wollen, wären. Edel ist auch das Duett von Butter- und Käsemesser im Jugendstil und das Paar Rahmen fehlt natürlich auch nicht.

Wie heißt es doch so passend: Doppeltes Silber ist doppelte Freude!

 

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