Leben mit Silber

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Ein Fest: Spargel und Silber "satt"

Es ist wieder soweit. Der deutsche Spargel ist auf dem Markt. Dank Folienabdeckung und dem recht warmem Frühlingswetter, ist er schon seit Anfang April überall zu haben. Übrigens, Spargelbauer beteuern das, Test haben dies bestätigt und auch die Spitzenköche versichern: Für den Geschmack des Spargels ist es völlig egal, ob er unter der Wärme der Folie oder der Maisonne wächst, da er ohnehin unterirdisch reift. Inzwischen bleiben die Folien auch später, in den wärmeren Wochen auf dem Spargel liegen, da sie die Sandwälle vor Regen- und Windkorrosion schützen. Die Hopfengärten unserer Heimat Holledau stoßen direkt an die berühmten, bayrischen Spargelfelder von Schrobenhausen und Pörnbach und soSauciere-magazin bekommen wir täglich, das am Morgen gestochene „königliche Gemüse" direkt vom Bauern, sozusagen vor der Haustüre. Traditionsgemäß essen wir an Ostern Spargel, mit Osterschinken, neuen Kartoffeln und selbstgemachter Orangen-Mayonnaise. Dann gibt es nicht nur Spargel satt, sondern auch viel Silber auf dem Tisch. Ein ganz besonders Stück hat die Silbersuite für diese Spargelsaison im Angebot - eine seltene Spargelschale mit passender Spargelzange. Die Gitterschale steht mit ihren vier Füßen auf einer Platte – aus Porzellan oder natürlich ist auch Silber möglich – der Spargel ist darin eingebettet und das noch überflüssige  Spargelwasser kann so auf die Platte tropfen. Die Spargelzange, die eigentlich ein sogenannter Spargelgreifer ist, gehört zu den seltenen Formen der Spargelbestecke und ist so vor allem in Frankreich zu Hause. Ab und zu werden sie hier in versilbert angeboten, aus Silber sind sie schwer zu finden. Das außergewöhnliche Spargelset wurde von der Firma Wilkens im Jahr 1906 gefertigt. Aus Frankreich, genauer gesagt von der berühmten Pariser Silberfirma Jean Puiforcat stammt die schwere Sauciere mit Presentoir. Sie wurde in Silber 950 um 1890 gefertigt. Wer für seinen Spargel verschiedene Saucen bevorzugt, Hollandaise, Vinaigrette, Mayonnaise (so mögen es die Franzosen) oder einfach nur ausgelassene Butter, ist mit dem schönen und selten Pärchen Paar-Saucieren-London-magazinSaucieren in Schiffchenform aus London von 1759 und 1760 zur Sparagelsaison und natürlich auch später bestens bedient. Als Untersetzer für Wein und Wasser haben wir ebenfalls ein ganz seltenes Paar aus Hamburg von 1784 auf den TischPaar-Weinstander gebracht. Die originalen Holzböden wurden aus Birnenholz gedrechselt und wenn man sie immer mal wieder etwas anfeuchtet, sehen sie auch noch die nächsten 100 Jahre perfekt aus. Aus dem Jahr 1720 stammt die Augsburger Saliere mit gut erhaltener Vermeil-Innenvergoldung, die von Johann Ulrich Jebenz gearbeitet wurde, der zu den seltenen, aber auch den besten Silberschmieden in Augsburg zu dieser Zeit zählt. Platzteller und Serviettenringe wurden bei Bruckmann & Söhne in Heilbronn um 1900 gefertigt, die große, runde Schale, auf der auf unserem Bild die Porzellanterrine mit den Kartoffeln steht, ist eine meisterliche Schmiedearbeit aus Paris um 1818/38.


Silberosterei
Ach ja – und dann hat der Osterhase noch ein ganz besonderes „Osterei" versteckt. Ein Silberei, das ein Becher wird. Die beiden Teile werden mit den Enden zu einem Becher zusammengesteckt, der nun eine große und eine kleine Kuppa hat, die beide innen eine perfekt erhaltene Vermeilvergoldung zeigen. Der Becher wird in ein mit Leder bezogenes Holzetui, das innen mit nachtblauem Samt ausgeschlagen ist, reisefertig verpackt. Die Idee und die Ausfertigung stammen von dem dänischen Silberschmied Anton Michelsen, der diesen originellen Reisebecher 1852 in Kopenhagen arbeitete. Anton Michelsen gehört zu den besten und renommiertesten Silberschmieden Dänemarks und ist der Vater des im 20. Jahrhundert ebenfalls berühmt gewordenen Silber-und Goldschmiedes gleichen Namens.

Reisebecher-Ei Kopie 

 

 

 

 

 

 



Na dann: Fröhliche Ostern!

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