Leben mit Silber

Herz 1

Zeigen Sie Herz - schenken Sie Silber

Jetzt auch noch die Silbersuite!? Na ja- zugegeben, ich habe schon daran gedacht, dass am 14. Februar der Valentinstag ist, wird man doch von allen (Geschäfts)-Seiten unentrinnbar damit konfrontiert und ja, den Silberherzen- Artikel fand ich ganz passend zu diesem Zeitpunkt, aber nein, ich bin nicht der Ansicht, dass es einen speziellen Tag – noch dazu,  einen von den Amerikaner aus rein kommerziellen Gründen ins Leben gerufenen, braucht, um mit einem Silbergeschenkt seine Wertschätzung oder Liebe zu zeigen. Wobei ein Hochzeitstag oder ein Geburtstag durchaus eine gute Gelegenheit ist - und wem es gefällt, dann auch der 14. Februar.

Für die ganz „große Liebe“ und/oder den Liebhaber von Augsburger Silber, wäre diese Barockdose aus dem 17. Jahrhundert ein wunderbares Präsent. Sie wurde um 1690 von Hans Jakob Schech gearbeitet, der seine Dosen, im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen, gerne in Weißsilber fertigte und auch ganz bewusst auf die Innenvergoldung verzichtete. Das Besondere ist die Herzform, die selten gemacht wurde und noch seltener heute zu finden ist. Der Deckel zeigt eine romantische Landschaft mit einem See, einer kleinen Burg mit einem Angler davor (gerade passend als Pendant zu dem „Gestohlenen Kuss“ des französischen Malers Jean-Honoré Fragonard).

Herzbecher Herzkette


Wer für den Liebesbeweis nicht ganz so hoch investieren möchte, kann sich vielleicht für einen oder auch alle drei Herzbecher aus dem 20. Jahrhundert begeistern. Für das Muster standen die frühen Buckel- oder Traubenpokale und Becher aus Nürnberg des 16. bis 18. Jahrhunderts Pate. Dicht nebeneinander angeordnete, runde, ovale und auch spitzzulaufende Ausbuchtungen, die aus dem Silber getrieben wurden. Wann und wer diese alte Dekortechnik zum ersten Mal mit Herzen anwandte, ist mir nicht bekannt, es dürfte aber so um das ausgehende 19. Jahrhundert gewesen sein. Die Becher 8, 7 und 5 cm hoch, wurden von der Firma Adam Manns und Sohn in Handarbeit gefertigt.

Aus dem Jahr 1969/70 stammt die ausgefallene Kette mit großem Herz von der berühmten Nobelfirma Georg Jensen aus Dänemark. Sie trägt den Namen „Joy“ und wird sicher auch der Dame, die sie trägt (und vielleicht geschenkt bekam) viel Freude machen. Die damals populäre, ja berühmte Kette, die die Designerin Astrid Fog für Georg Jensen schuf, ist heute ein seltenes Vintage-Objekt.

Jardiniere life


Wenn es aber für den besonderen Tag, gleich welcher Art, doch lieber Blumen, vielleicht sogar Rosen sein sollen, warum den „Strauß“ nicht mal in Silber überreichen? Die Jardiniere aus Paris um 1900 bietet eine ausgefallene und kostbare „Verpackung“ dafür. Sie wurde aus Silber 950 von dem renommierten Maison Tetard, eine der besten Silberschmieden in Paris, gefertigt und selbst mit Rosen verziert. Der Einsatz ist aus Messing, neu aufpoliert und mit Goldlack versehen. So kann die Jardiniere auch wunderbar als Obstschale benutzt werden oder auch einfach solo dastehen. Aber auch „Blumen“ ganz aus Silber sind eine schöne Variante zum üblichen Strauß. Zum Beispiel die entzückende Emaildose mit dem Blumenbouquet oder ein Teeglas mit schönen Jugendstilblüten (zu sehen in "neu eingestellt").

 

Die Liebe allein versteht das Geheimnis

andere zu beschenken

und dabei selbst reich zu werden

Clemens Brentano

 

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