Lieblingsstücke

Papageien Paar

Wilde Kreaturen - "eingefangen" in Silber

Tiere aus und auf Silber sind immer etwas Besonderes. Die hübschen Emailmalereien, die gravierten und modellierten Figuren, zeigen aber zumeist unsere geliebten Haustiere und hin und wieder auch das heimische Wild. Katze, Hund und Pferd, aber auch Hahn und Kuh, sowie Hirsch und Wildschwein, sind vertraute Motive für ausgefallene Silberobjekte. Hier aber wird es wild und exotisch. Aus dem Dschungel, den Nordischen Urwäldern und den Savannen Afrikas stammen die Vorbilder für diese ganz außergewöhnlichen, sowie seltenen Silberstücke.

“It´s a jugle out there” - und dort, im tropischen Regenwald ist der Lebensraum der meisten Papageien. Papageien faszinieren uns Menschen. Sie sind ungemein schlau, gesellig,Papgeienpaar treu, und können unsere Sprache nachahmen. Schon in der Antike schmückten sich die Reichen mit diesen außergewöhnlichen Vögeln, sie wurden als Haustiere gehalten. Bis zum heutigen Tag. So finden wir sie auch in der Kunst und im Kunsthandwerk. Viele bunte Exemplare aus Porzellan und Keramik, selten, aber dann doch, ab und zu aus Silber. Immer sitzen sie sittsam auf einem Sockel, einer Schaukel oder einem Lampenfuß. Und immer sind ihre Flügel geschlossen. Wo könnten sie auch hinfliegen! Aber eigentlich sollten Papageien nicht in Gefangenschaft leben, sondern frei in den Regen-und Bergwäldern, über den Hochebenen und Savannen, Ihrer Heimat, fliegen. (Gerechterweise muss erwähnt werden, die meisten heute in Gefangenschaft lebenden Papageien sind dort gezüchtet.) Dies vor Augen und im Herzen, wurde das Paar Aras um 1900 entworfen und gefertigt: Auf einem Baumstumpf sitzend, die Flügel ausgebreitet, bereit sich in die Lüfte zu schwingen. Eine Papageienskulptur aus massivem Silber so dargestellt, ist sehr ungewöhnlich. Ich konnte kein vergleichbares Exemplar finden, weder in der Literatur noch den Auktions-Datenbanken der letzten 15 Jahre. Und es ist ein Paar, je 33 Zentimeter groß,  in Silber 835, der eine, mit einem Hauch Restvergoldung. Übrigens, auch in der Natur bleiben Papageienpaare ein Leben lang zusammen. Da die Silbervögel im Stein ehemals nur eingekittet und so lose geworden waren, konnte ich gut das Silbergewicht ermitteln. Es sind 800 und 820 Gramm, zusammen mit dem polierten Granitsockel bringt jeder Papagei über 2 Kilo auf die Waage. Jetzt sind Silber und Stein mit einem modernen Kleber verbunden, das dürfte für die nächsten 100 Jahre halten.

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Der König der Savanne und die Großwildjagd inspirierten den Silberschmied zu diesem außergewöhnlichen Schenkkrug. Die glatte, bauchige Kanne aus Weißsilber wird mit einem vergoldeten „Löwenfell“ ummantelt, das sich plastisch über den Hals und den oberen Teil des Kruges legt. Das Fell ist fein strukturiert, der Löwenkopf bis ins Detail künstlerisch ausgearbeitet. Auf der Rückseite, hinter dem als Ast gestaltetem Henkel, wurden die Jagdutensilien, afrikanische Speere, verewigt. Ich hätte englische oder holländische Silbermarken auf dem Objekt erwartet, also aus einem Land, das um 1890, als dieser Stück gefertigt wurde zu den wichtigsten Kolonialmächten in Afrika gehörte, aber ich wurde durch eine Wiener Marke, ergänzt durch einen deutschen Einfuhrstempel überrascht. Wasser oder Wein, beides ist möglich, in einem Krug, der Sie begeistern wird und über den Ihre Gäste noch lange sprechen.

Baerenschale2


Tanzt hier der Bär? Wenn, dann nur aus Spaß am eigenen Spiel. Denn er ist oder besser gesagt beide sind, Kinder der Wildnis, die hier, rechts und links der Schale, hochklettern. Die Schale, ein ovales Gefäß mit geschwungenen Zügen und auf vier Füßen stehend, ist als Flaschenkühler gedacht. Drei große Flaschen und entsprechend mehr Baerenschale JardiniereHalbliterflaschen passen zusammen mit dem Eis hinein. Die Bären, die als „Griffe“ fungieren, sind äußerst naturgetreu und mit feinen Details gefertigt und dem lebenden Exemplar auf unserem Bild sehr ähnlich. Ich habe die Schale auch als Jardiniere verwendet - und voilá, ich finde, es sieht ganz wunderbar aus. Auch als Schüssel auf der Tafel für diverse Gerichte, wäre diese Schale perfekt geeignet - ein wirklich vielseitiger Hingucker, diese Bärenschale. Sie stammt aus Berlin um 1870 und hat ein "bäriges" Gewicht von rund 2 Kilo.

Im Warenangebot haben wir für Sie noch ein paar weitere „wilde Kreaturen“ parat. Zum Beispiel ein seltenes Paar Paliteiros, Zahnstocherhalter als Igel, hier mal nicht aus Portugal, sondern recht ungewöhnlich aus Norddeutschland um 1850. Oder ein originelles Fischbesteck, auf dessen Griffe Delphine schwimmen, ein Fisch als Salzstreuer, eine KInderrassel mit Schwan, sowie ein russischer Silberrahmen von 1870, mit der seltenen Provenienz der Stadt Novocherkask, den zwei Pfaue schmücken.

Beispiele

 

 

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